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Absalonshorst

Wasserseite 1910

Fischerhorst

Dieser Fischerhorst wurde wahrscheinlich 1669 erbaut. In dem jetzigen Haus befindet sich ein Türbalken, auf dem die Jahreszahl 1669 zu lesen ist. Vor dieser Zeit wurde die Bude als „Sommerwohnsitz“ benutzt. Nach dem Dreißig Jähringen Krieg fingen die Fischer an, sich feste Unterkünfte zu bauen, damit sie abends nicht mehr zur Stadt fahren mußten. Anhand der Pachtverträge mit der CASSA Lübeck und der Kirchbücher kann diese Entwicklung belegt werden. Da Ziegelhorst, Nädlershorst und Bothenhorst kirchlich zu Grönau gehörten, finden sich hier viele Hinweise.

Namensgeber für diesen Horst war Absalom Kempe, der 1723 in Grönau heiratete. Leider sind momentan die Vorbesitzer noch nicht zu ermitteln.

Die Bewohner von Absalonshorst tauchen oft in den Kirchbüchern von Herrnburg auf. Auch die dort wohnenden Arbeitsleute und Einlieger können dadurch nachgewiesen werden.











Hans Clasohm vergrößerte 1820 das Wohnhaus

Gaststätte

Mit Johannes Weidemann endete auf Absalonshorst die Fischerei. 1942 beantragt er bei der Stadt einen Weg vom Gut Falkenhusen zum Horst, damit dieser auf dem Landweg erreichbar ist. Somit war die Grundlage für eine Gaststätte gelegt. Aber erst nach dem Ende des Krieges und dem Untergang von Stoffershorst lief das Geschäft an. Seine Frau machte Bratkartoffeln mit Bratfisch. Im Laufe der Zeit wurden die Gasträume erweitert, bis 1972 ein neues für ein Hotel erbaut wurde. Der alte Lagerraum für die Geräte für als Raum für größere Feiern umgebaut. Der davor gelegene Flußarm wurde zugeschüttet.