Bild Christian Matthias Silvius SCHRÖDER

      Geschlecht: M

Personeninformation
         Geburt: 10.12.1840 - Hamburg-St.Pauli
          Taufe: 02.03.1841 - Hamburg-St.Pauli
            Tod: 08.10.1859 - Hamburg-St.Pauli
     Bestattung: 11.10.1859 - Hamburg-St.Pauli
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Beruf, Langtoirist
2. Religion, ev


Eltern
          Vater: Johann Gottfried Nicolaus SCHRÖDER
         Mutter: Cäcilie RICHTER

Notizen
Allgemein:
Taufp: cath. Dor. Christina Simonsen, Matth. Mahlandt, Daniel Corn. Moevius
Tque.: Taufregister 1839-49, S.81, Nr.72
Sque.: Leichenregister 1859, Nr. 385

Bild Christina Maria SCHRÖDER

      Geschlecht: W

Personeninformation
         Geburt: 11.05.1748 - Oldesloe
          Taufe: 
            Tod: 
     Bestattung: 
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Religion, ev


Eltern
          Vater: Johann Meincke SCHRÖDER
         Mutter: Anna Elisabeth MATTHIESEN


Bild
Corinna Andrea SCHRÖDER

      Geschlecht: W


Eltern
          Vater: Hayo SCHRÖDER
         Mutter: Ingrid Alice Paula KLUGE

Ehepartner und Kinder
1. *Andreas ANIOL


Bild
Curt Rudolph Andreas SCHRÖDER

      Geschlecht: M

Personeninformation
         Geburt: 22.09.1912 - Hamburg-Borgfelde
          Taufe: 31.12.1912 - Hamburg-Borgfelde
            Tod: 11.07.2008 - Lübeck
     Bestattung: 18.07.2008 - Groß Grönau
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Beruf, Fernmeldehauptsekretär in Lübeck


Eltern
          Vater: Cäsar Ernst Hugo SCHRÖDER
         Mutter: Martha Maria Johanna SCHULTZ

Ehepartner und Kinder
1. Ingeborg Friedel Maria Emma AHRENS
            Ehe: 17.12.1938 - Lübeck
         Status: Geschieden, Geschieden
         Kinder:
                1. Wolf-Dieter SCHRÖDER
                2. Hayo SCHRÖDER

2. *Herta Margareta LOTTIS
         Kinder:
                1. Karl-Heinz SCHRÖDER
                2. Andrea Ursula SCHRÖDER

Notizen
Allgemein:
Curt wurde am 22.09.1912 als erster Sohn in Hamburg-Borgfelde. Claus Groth-Str. 15-18 geboren. Seine Eltern wohnten im Hochparterre bei Familie Andreas Hansen Schultz, den Eltern seiner Mutter. Dies war eine Fünfzimmer-Wohnung, in der ein Anschluß für einen Staubsauger, der im Keller durch einen Kompressor betrieben wurde, vorhanden war. Auch hatten sie ein sog. Detektor-Radio, das Anschlüsse für mehrere Kopfhörer hatte. Curt wuchs in der Fürsorge eines Kindermädchens auf. Die Familie hatte außer dem Kindermädchen noch eine Köchin und ein Zimmermädchen. Curt besuchte die Privatschule Dr . Anton Ree (Realschule). Auch bekam er privaten Klavierunterricht wie seine Geschwister. Nach kurzer Zeit gab aber die Klavierlehrerin auf, da er mehr gähnte als spielte und lieber auf die Straße zum Fußballspielen wollte. Nach erfolgtem Realschul-Abschluß fuhr Curt zur
See. Er heuerte im März 1928 auf dem Dreimastschoner "Anna Martha" an, der Pflastersteine und Salpeter geladen hatte. 1929 mußte er sich wegen eines Wachvergehens vom Kapitän eine körperliche Züchtigung erteilen lassen, denn er hatte auf der Wache "gepennt". Danach musterte er 1929 bei der Reederei Arnold Bössler in Hamburg an . Danach wechselte er zur Reederei Arnold Bernstein. Hier musterte er auf der "Ilsenstein" an, dies war ein umgebautes Passagierschiff. Es holte aus Amerika Autos der gehobenen Preisklassen und brachte diese nach Deutschland. Am 1. Mai 1930 sollte die letzte Fahrt von Manhattan nach Kiel gehen. Curt musterte mit 1 Dollar in der Tasche in Manhattan ab und verkaufte seine Sachen an die Kollegen. Mit ihm gingen noch zwei weitere Matrosen von Bord. Er fand ein Zimmer und arbeitete in einer Bäckerei, die gleichezitig einen Lunchraum hatte, als Tellerwäscher. Nach kurzer Zeit wurde er zweiter Koch und das, obwohl er vom Kochen keine Ahnung hatte. Durch eine Mrs. Horry kam er zum Roxi-Theater, dies war ein Kino mit Bühnen-Show. Hier wurde er Fahrstühlführer für den Bühnenfahrstuhl. 1932 wechselte Curt seinen Arbeitsplatz und ging zur R adio City Music-Hall. Dieses Theater hatte Platz für 6.500 Zuschauer und eine Drehbühne, die gleichzeitig auch zu versenken war. Der Vorhang konnte über 18 Motoren verschieden geöffnet und geschlossen werden. Auch hier war Curt Fahrstuhlführer. Ab 1934 waren die deutschen Staatsbürger in Amerika, durch die veränderte politische Lage in Deutschland, nicht mehr gern gesehen. So versuchte Curt, ein Schiff nach Deutschland zu bekommen und heuerte am 1. Mai 1934 auf der "Lasbeck" an. Sie fuhr zwar erst nach Mexiko, sollte dann aber nach Deutschland
fahren. Stattdessen ging es aber nach Wasa und dann nach Finnland. Von hier aus ging die Fahrt nach Holland, und so bestand die Möglichkeit, in der Schleuse in Kiel-Holtenau von Bord zu gehen. Im Juni 1934 war Curt wieder in Hamburg. Nach kurzer Zeit meldete er sich als Freiwilliger zur Wehrmacht beim Kreiswehrersatzamt Hamburg-Altona. Zuerst ging es aber zum Arbeitsdienst in die Sierichstr. Am 30.10.1934 begann in Itzehoe beim Artillerieregiment die Grundausbildung . Danach kam die Versetzung zur 2. Batterie eines Artillerieregiments in Rendsburg. Eines Tages. beim Antreten, sagte der Spieß, daß Freiwillige für die Funkausbildung bei der Luftwaffe gesucht werden. Curt meinte, daß er sich nur verbessern kann, denn die körperliche Plackerei des Munitionsschleppens lag ihm nicht, meldete sich daraufhin frewillig. 1935 kam er zur Ausbildung nach Berlin Kladow. 1936 wurde er zum Gefreiten befördert. Von Berlin aus ging es zur weiteren Ausbildung zum Funker nach Halle. Da Curt als Morsefunker keine große Leuchte war, ließ er sich, lt. Meldung vom WSAT, am 12.2.1938 nach Lübeck-Blankensee zur 1. Nachrichten - Abteilung 30 versetzen. Da in Lübeck der Flughafen noch im Bau war, konnte er nach seiner Heirat am 17.12.1938 zu Hause schlafen. Mit der Versetzung nach Lübeck erfolgte auch die Beförderung zum Unteroffizier. 1939 erfolgte nach Fertigstellung der Kaserne die Versetzung zur Leithorst - Kompanie Fliegerhorst Blankensee. Hier waren in erster Linie Bomber vom Typ Heinkel HE 111, die England anflogen, und Messerschmidt ME 110 stationiert. Curt war für den Aufbau des Telefonnetzes und die Zusammenarbeit mit der Reichspost auf dem Fliegerhorst verantwortlich. Danach leitete er die Vermittlung mit über 300 Anschlüssen. 1942 wurde er zum Oberfeldwebel befördert und übernahm offiziell die Luftnachrichten-Stelle. Bei einem Außeneinsatz kam es zu einem Unfall. Ca. 1 km von Modendorf entfernt sollte ein Überführungspunkt von einem Erd-Hochkabel überprüft werden. Curt bestieg mit Steigeisen einen Mast, und beim Abstieg wollte er aus ca.1 m Höhe abspringen. Er blieb jedoch mit einem Steigeisen am Mast hängen und schlug sich das andere Eisen gegen den Kiefer. Da die Folgen nicht gravierend aussahen, wurde der Sache nicht weiter nachgegangen. Nach einiger bekam Curt jedoch Zahnschmerzen. Als sie stärker wurden , ging Curt zum Zahnarzt, der einen abgebrochenen Zahn zog. Hierbei blieb jedoch ein Teil im Kiefer. Da der Zahnarzt in den Urlaub gehen wollte, sollte der Rest nach seinem Urlaub entfernt werden. Die Schmerzen blieben, und so wurden Tabletten und danach sogar Spritzen gegen die Schmerzen gegeben. Im September 1942 ging er dann zum Reservelazerett in die Kahlandschule, da die Schmerzen unerträglich geworden waren. Der behandelnde Arzt ordnete sofort eine Überweisung zum Luftwaffenlazarett in Wismar an. Diese erfolgte am 23.9.1942 mit dem Verdacht auf beginnende Pernicio'sa (bösartiger Hirntumor). Er kam in Wismar sofort in die Isolierstation und wurde von Prof. Braun mit "Zypercoly und Alpecid" behandelt. Diese Mittel waren erst kurz zuvor eingetroffen, und nur so konnte die Krankheit behandelt werden. Die Schmerzen wurden damit aber nicht abgestellt, und es erfolgte am 6.3.1943 eine Verlegung zum Luftwaffenlazarett in Berlin, Abtl. A, Hansaklinik. Der Verdacht eines bösartigen Hirntumors wurde bestätigt, und es erfolgte eine sofortige Operation. Curt stellte beim Lesen der Hausordnung fest, daß die Sehkraft des linken Auges nachgelassen hatte. Es erfolgte eine Rückverlegung am 14. 5.1943 nach Wismar. Hier wurde die Erblindung des linken Auges und eine Fasterblindung des rechten Auges nach Hirnhaut- und Sehnerventzündung festgestellt. Am 23.12.1943 erfolgte eine Verlegung zum Reservelazarett 102 in Forst Lausitz. Von dort ging es noch einmal nach Wismar und im Januar 1944 bis Juni 1944 zur Umschulung an die Heeresfachschule in Kolberg. Von dort wurde Curt nach Lübeck entlassen. Ende 1944 war Curt noch kurz auf der Heeresfachschule in Würzburg, von wo aus er am 24.2.1945 bis einschl. 20.4.1945 nach Lübeck beurlaubt wurde. Die Engländer marschierten in Lübeck ein, und Curt wurde im Mai 1945 nach erfolgter formeller Entlausung aus dem Wehrdienst entlassen. Curt wohnte mit seiner Frau Ingeborg, geb. Ahrens, nach der Eheschließung zuerst in der Großen Klosterkoppel 7 in Lübeck. Danach erfolgte der Umzug in die Travelmannstr. 29. 1946 kam es zu Ehestreitigkeiten, weil seine Frau mit einem englischen Soldaten die Ehe brach. Curt erfuhr hiervon, weil er Ende 1946 zum Gesundheitsamt bestellt wurde, um den Verdacht auf Siphyllis auszuschließen. Er reichte die Scheidung ein; diese wurde im Juni 1947 ausgesprochen. Während der Zeit hatte Curt sich mit seiner ihm zugewiesenen Hilfe, meiner Mutter Hertha Lotties, angefreundet, was zu meiner Geburt am 12.09.1947 und deren Eheschließung am 20 .12.1947 führte. 1945 wurde eine Frau Meißner mit ihrer Tochter Ursula bei Schröders zwangseinquartiert. Ihr Ehemann Alfons kam 1946 aus der Gefangenschaft. Er war von Beruf Schneider und hatte in Breslau ein Geschäft gehabt. Er selbst durfte in Lübeck kein Geschäft gründen, und so gründete Curt ein Geschäft für Kinderbekleidung. Die beiden fuhren mit einem Tandem über Land und tauschten Ware gegen Stoffe. Aus Loden wurde in Heimarbeit Kinderkleidung genäht. Das spätere Geschäft für den Verkauf befand sich in der Untertrave. Von dort wurde es Ende 1946 in die Hafenstraße 25-27 in größere Räume (alter Flakbunker) verlegt. Curt wurde als Kaufmann eingetragen. Alfons Meißner verkaufte die dort angefertigte Ware in der Königstr. 51 auf eigene Rechnung und bezahlte hinterher die Ware. Das Geschäft lief ganz gut, nur mit der Abrechnung zwischen den beiden Partnern klappte es nicht. 1950 war Curts Firma am Ende, und er wurde von Alfons Meißner mit DM 1.000,-- ausgezahlt. Nach erfolgter Scheidung zogen Curt und Herta Ende 1947 in die Körnerstr. 7 (1. Etage). 1950 kauften sie für DM 11.000,-- eine Eigentumswohnung in der Ratzeburger Allee 26 im Hause von Fred Stroncik. 1958 wurde die Wohnung für DM 18.000,-- verkauft und in Lübeck-St.Hubertus ein Reihenhaus im Lärchenredder 3 für DM 42.000,-- gebaut. Am 16. 08.1956 wurde ihre Tochter Andrea Ursula geboren. Von 1950-1968 war Curt in der Telegramm-Aufnahme in Lübeck tätig. In seiner Freizeit arbeitete er noch als Schatzmeister für den Bund der Kriegsblinden, Landesverband Schleswig-Holstein. Diese Tätigkeit übte er bis zu seiner Pensionierung 1968 aus. In ihrer gemeinsamen Freizeit gingen Curt und Hertha zum Kegeln, wo sie sehr aktiv waren und viele Siege errangen. 1962 wurde das erste Auto (Ford P 3) gekauft.
2003 wurde das Haus in Gross Grönau verkauft und Curt und seine Frau Herta zogen in die Hanseresidenz, Wartemannstr. 41.


Taufp: Andreas Schultz, Cäsar Schröder
Tque.: Taufschein v. 31.12.1912
Ehenotizen (Ingeborg Friedel Maria Emma AHRENS)
Sdat.: 1938
Sort.: Lübeck
Saqu.: Heiratsurkunde Nr. 1260/1938
Schq.: Urteil LG Lübeck, 2bR1241/46
Ehenotizen (Herta Margareta LOTTIS)
Sdat.: 20121947
Sort.: Lübeck
Strz.: Cäsar Schröder, Alfons Meißner
Saqu.: Heiratsurkunde Nr.2052/1947

Bild Daniel Jürgen SCHRÖDER

      Geschlecht: M

Personeninformation
         Geburt: 29.01.1753 - Oldesloe
          Taufe: 
            Tod: 
     Bestattung: 
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Beruf, Schuster
2. Religion, ev


Eltern
          Vater: Johann Meincke SCHRÖDER
         Mutter: Anna Elisabeth MATTHIESEN

Notizen
Allgemein:
GEDCOM: v. 1774 lernt bei Godjohann das Schusterhandwer rk.(Klüver
S.130)

Bild Ehrenfredina Christina SCHRÖDER

      Geschlecht: W

Personeninformation
         Geburt: 10.10.1755 - Oldesloe
          Taufe: 12.10.1755 - Oldesloe
            Tod: 27.12.1755 - Oldesloe
     Bestattung: 30.12.1755 - Oldesloe
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Religion, ev


Eltern
          Vater: Caspar Carsten SCHRÖDER
         Mutter: Elisabeth Dorothea NEELSEN


Bild
Else Antoine SCHRÖDER

      Geschlecht: W


Bild Emma Catharina SCHRÖDER

      Geschlecht: W

Personeninformation
         Geburt: 04.11.1835 - Hamburg-St.Pauli
          Taufe: 31.01.1836 - Hamburg-St.Pauli
            Tod: 
     Bestattung: 
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Religion, ev


Eltern
          Vater: Johann Gottfried Nicolaus SCHRÖDER
         Mutter: Cäcilie RICHTER

Ehepartner und Kinder
1. *Johannes STOOFF
            Ehe: 
         Status: 

Notizen
Allgemein:
Bei der Taufe des Kindes fand auch die Copulation statt.
Taufp: Cath. Elsabe Schröder, Jelli Jellers, Joh. Hermann Lienau
Tque.: Taufregister 1820-38, S.392, Nr.23

Bild Engel Marie SCHRÖDER

      Geschlecht: W

Personeninformation
         Geburt: 01.09.1743 - Oldesloe
          Taufe: 04.09.1743 - Oldesloe
            Tod: 
     Bestattung: 
   Todesursache: 

Ereignisse
1. Religion, ev


Eltern
          Vater: Caspar Carsten SCHRÖDER
         Mutter: Elisabeth Dorothea NEELSEN


Bild
Ernst Heinrich Ludwig SCHRÖDER

      Geschlecht: M

Personeninformation
         Geburt: 20.05.1814 - Elmshorn
          Taufe: 28.05.1814 - Elmshorn
            Tod: 04.04.1839 - Hamburg
     Bestattung: 08.04.1839 - Hamburg-St.Pauli
   Todesursache: im Krankenhaus Eppendorf.

Ereignisse
1. Beruf, Mützenhändler
2. Religion, ev


Eltern
          Vater: Johann Gottfried SCHRÖDER
         Mutter: Catharina Elsabe WIECH

Notizen
Allgemein:
gestorben im Allg. Krankenhaus St.Georg.
Taufp: Albert Wiech, Ernst von Prin, Claus Tietjatz, Hinr. Köln, Joh. Klausen
Tque.: Taufbuch 1814, Nr. 60
Sque.: Leichenregister 1839, Nr. 185

Inhaltsverzeichnis | Nachnamen | Namensliste

Diese Web-Site wurde am 14.12.2009 mit Legacy 6.0 von Millennia erstellt